Immer mehr hört man den Begriff “Lead Magneten” auf Blogs, Facebook Gruppen/Seiten oder Internetforen. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Persönlich habe ich von diesen sogenannten “Lead Magnet”, wie er im englischen gebraucht wird, das erste mal Ryan Deiss davon sprechen hören. Ich glaube auch, dass er der Erste war, welcher den Begriff benutzt hatte und daraus eine richtige Onlinemethode entwickelt hatte.

Die genaue Definition lautet wie folgt:

Ein Lead Magenet ist ein kostenloses “Goodie” welches man im Gegenzug zu einer E-Mail Adresse des Nutzers kostenlos abgibt. Dieses “Goodie” sollte sich auf ein spezifisches Problem in einem spezifischen Markt beschränken. Der Lead Magnet ist normalerweise die erste Ebene eines sogenannten Verkauftrichters > “Funnels”.

Damit du selber einen solchen Lead Mageneten entwerfen kannst, habe ich dir 10 einfache Regeln notiert, damit dir dies einfacher gelingt.

Beachte dabei aber bitte folgendes. Der Lead Magnet ist die erste Stelle in deinem Verkaufstrichter, auf welche der Besucher nach dem Klick deiner Anzeige oder Beitrag zu sehen bekommt. Kannst du ihn hier abfangen und ein “Wow” aus ihm herausholen hast du schon (fast) gewonnen.

Regel 1 – Einfachheit siegt

“Keep it simple stupid” kommt mir da als erstes in den Sinn. Halte deine Landing Page einfach, übersichtlich und vor allem klar. Klar im Sinne von zeige dem User auf einfache, klare Weise, WAS er hier bekommt und WIE es im weiterhilft. Verzichte auf Ablenkung jeglicher Art. Du willst den möglichen Lead nicht durch unnötige Ablenkung verlieren.

Regel 2 – Nenne eine vorteilshafte Überschrift

Versuch deinem Lead Magneten einen einfach zu merkenden, sowie vorteilhaften Namen zu vergeben. Dies erreichst du am besten mit einer guten Überschrift. Also anstatt z.B etwas zu schreiben wie: “Die 10 Tipps für mehr Besucher auf deiner Webseite”, schreibst du “Mit diesen 10 unbekannten Tricks holst du mehr Besucher auf deine Seite und dies absolut kostenlos!”. Diese Überschrift erzeugt Neugier und bringt den Vorteil von kostenlosen Besucher…

Regel 3 – Beschränke dich auf ein spezifisches Problem/Markt

Regel 3 wird von sehr vielen Markter falsch verstanden und auch ausgeführt. Anstatt sowas wie “Lerne wie du mit Facebook Traffic Leads genererien kannst”, solltest du besser sowas sagen wie “Lerne wie du mit gezielten Anzeigen auf Facebook neue Leads für unter 30 Cent generieren kannst”. Du siehst selber, die zweite Variante ist viel präziser und zeigt zudem einen Vorteil auf.

Regel 4 – Erhöhe den wahrgenommenen Wert

Nenne deinen Lead Magneten nicht einfach Video (sofern du ein Video anbietest), sondern nenne es z.B “Video Kurs”, “Online Video Training” oder ähnlich. Dies erhöht den wahrgenommenen Wert. Wenn möglich biete dazu auch ein kostenloses PDF an und nenne es “XX Blaupause” oder ähnlich.

Regel 5 – Erzeuge einen Vorverkauf

Dies bedeutet nichts anderes als dass du den Lead nach dem Opt-In anhand deiner Autoresponder-Sequenz aufwärmst und seine Einstellung langsam in eine Kaufabsicht bringst. Dieser benötigt hierzu Vertrauen zu dir sowie deinem Produkt und vor allem musst du ihm aufzeigen, welche Vorteile für ihn entstehen, wenn er mit dir ins “Geschäft” kommt.

Regel 6 – Biete das Versprochene sofort an

Du solltest dem Nutzer nach dem Opt-in sofortigen Zugriff auf den Lead Magneten gewähren. Dieser sollte idealerweise innerhalb von 5 Minuten nach dem Download anwendbar sein. Schlechtes Beispiel: “Erhalte einen 7-tägigen Videokurs und lerne die Geheimnisse im E-Mail Marketing”. Gutest Beispiel: “Diese 7-Schritte Checkliste für höhere Öffnungsraten im E-Mail Marketing kannst du nach dem Download sofort umsetzen”.

Regel 7 – Überbringe richtigen Mehrwert

Versuche so gut wie möglich, dein Versprechen mit Mehrwert zu überbieten. Solltest du zuviel versprechen und nur sehr wenig Mehrwert abliefern, hast du den Lead verloren. Der Nutzer sollte ein WOW-Erlebnis spüren und denken: Wow, wenn das Kostenlose schon dermassen von hoher Qualität zeugt, von welcher Qualität sind denn erst die bezahlten Produkte!”

Regel  8 – Überfordere den Benutzer nicht

Mach es dem Nutzer so einfach wie möglich deinen Lead Magneten zu erhalten oder erste positive Resultate zu erzielen. Sobald er von deinem Lead Magneten frustriert ist, läuft er davon und kauft womöglich nie deine Produkte.

Regel 9 – Liefere schnelle Ergebnisse

Der Nutzer sollte beim Einsatz deines Lead Magneten relativ schnell zu Ergebnissen gelangen. Je schneller dieser bemerkt, dass deine Lösung ihm hilft, desto schneller gewinnst du sein Vertrauen und kannst den Lead in einen Käufer umwandeln.

Regel 10 – Mache ein grosses Versprechen

Löse das Problem welches den Nutzer nachts nicht schlafen lässt. Biete ihm DIE Lösung zu seinem grössten Problem an und werde eine Vertrauensperson. Wenn du eine Lösung für sein Problem hast und dies auch noch kostenlos an ihn abgibst, dann wirst du zu seinem “Held” und das Verkaufen fällt einiges einfacher aus.

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Fazit

Ein Lead Magnet ist ein hervorragendes Marketinginstrument um Besucher in einen Lead zu verwandeln. Im Regelfall konvertieren gute Lead Magnete hervorragend. Sollte deiner nicht die gewünschten Leads bringen, dann studiere auf alle Fälle deine Zielgruppe näher und überleg dir ob du wirklich das “Problem Nummero Uno” angesprochen hast.

Einen Lead Magneten zu erstellen braucht seine Zeit und du wirst einiges an Recherchearbeit leisten müssen, sofern der Zielmarkt nicht dein Expertengebiet ist. Persönlich nutze ich gerne Umfragen um mir Probleme der Interessenten näher bewusst machen zu können. Umfragen, sofern die Fragen überschaulich bleiben, sind extrem machtvoll.

Sie siehts bei dir aus? Nutzt du bereits Lead Magneten in deinen Marketing Funnels? Wenn nein, wieso nicht?