Ich weiss, es gibt bereits einige dieser Artikel im Netz, nichts desto trotz, möchte ich selber meine Meinung bezüglich den verschiedensten Landing Page Tools preisgeben. Einige dieser Tools nutze ich für persönliche sowohl als auch für Kundenprojekte und sind mit meinem Partnerlink markiert.

Mittlerweilen sind Landing Pages ja auch im deutschen Raum bei Affiliates angekommen. Es wird heiss über die verschiedenen Arten von Landing Pages disskutiert und Ratschläge ausgetauscht. Gute Sache! Falls du dich mit Landing Pages nicht auskennst, hier eine kurze Beschreibung was eine Landing Page ist, bzw. wieso sie sinnvoll sind.

Landing Pages sind Seiten, welche den jeweiligen Betrachter zu einer bestimmten Handlungsaufforderung motivieren sollen. Dies kann in Form eines Downloads oder auch dem Ausfüllen eines Formulars sein. Eine Landing Page sollte möglichst keine externen Links beinhalten und den User geradlinig und klar durch den Inhalt bis hin zur gewollten Aktionshandlung begleiten.

So nachdem du jetzt weisst was eine Landing Page ist, kommen wir mal zu den Tools welche ich kurz und bündig in diesem Artikel vorstellen möchte. Es handelt sich hierbei um folgende Landing Page Tools:

  • LeadPages
  • Megaphone
  • Unbounce
  • OptimizePress

Nicht alle dieser Tools nutze ich aktiv, es sind ehrlich gesagt lediglich zwei davon. Nämlich LeadPgaes sowie Unbounce. Bei den anderen muss ich definitiv sehr oberflächlich berichten, da ich diese nicht getestet habe.

Landing Pages mit LeadPages erstellen

leadpages-logo

LeadPages hat enorm an Popularität bei den deutschen Affiliates und Online Marketers erreicht. Kein Wunder, denn LeadPages ist a) sehr preiswert und b) kinderleicht zu bedienen. Eine Landing Page ist in Minuten fertiggestellt und einsatzbereit. Und dies führt leider gleichzeitig zum einzigen Negativpunkt welchen ich ankreide. FLEXIBILITÄT.

Der einfache Editor ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Rechts ist Vorschaubereich und links sind alle verfügbaren Elemente dieses Templates aufgelistet. Klickt man auf ein solches Element, dann verschwinden die ganzen Elemente und man hat sieht Einstellmöglichkeiten dieses Elementes. Dies geht jedoch auch direkt, indem man im Vorschaubereich auf das entsprechende Bild klickt.

Dadurch, dass die gelieferten Landing Page Templates mit vorgefertigten Bereichen glänzen, kann man leider keine eigenen Elemente hinzufügen oder entfernen. Du kannst also nicht einfach ein Template nehmen und Text sowie Bilder an x-beliebiger Stelle positionieren. Du kannst lediglich gewisse Bereich ein- und/oder ausblenden sowie die Texte und Bilder austauschen.

Mit LeadPages kannst du sogenannte Split Tests durchführen. Das heisst, du kannst zwei Landing Pages bei gleichem Traffic testen, indem du den Traffic, je nach Anzahl Seiten, auf die verschiedenen Landing Pages aufteilst. Mit zwei Seiten also z.B 50% auf Seite A und die anderen 50% auf Seite B. Dadurch kannst du zwei komplett unterschiedliche Arten von Landing Pages in Bezug auf die Conversionrate testen.

Was für LeadPages spricht:

  • Sehr einfach in der Bedienung
  • Faires Preis/Leistungsverhältnis
  • Einfache Integration in die eigene Seite (auch WordPress dank Plugin)
  • Nette Zusatzfunktionen wie LeadBoxes oder LeadLinks
  • Grosse Anzahl an versch. Templates (Squeeze, Longform, 2-Schritt Opt-in etc.)
  • Viele E-Mail Marketinganbieter verfügbar (AWeber, MailChimp, Infusionsoft, OfficeAutopilot, SendReach, iContact, GetResponse, uvm.)

Was gegen LeadPages spricht:

  • Templates können nicht beliebig angepasst werden
  • Verkaufstrichter sind mühsam im Setup da versch. Pages miteinander verknüpft werden müssen
  • Statistiken können nicht zurückgesetzt werden
  • Einige Features nur in der PRO Version verfügbar (z.B Export der Pages als HTML)

Bilder zu LeadPages:

Landing Pages erstellen mit Megaphone

megaphone-logo

Megaphone ist eigentlich mehr oder weniger ein Klon von LeadPages (oder umgekehrt, weiss nicht wer zuerst auf dem Markt aktiv war). Ein direkter Konkurrent also in Sachen Funktionen und Möglichkeiten.

Was mir bei Megaphone auffällt, sind die Templates. Mir gefallen einige Templates um längen besser als die bei LeadPages da sie sehr „clean“ und einfach wirken. Keine bunten Farbmixe wie es zum Teil bei LeadPages der Fall ist.

Ein weitere Pluspunkt und sehr nennenswert ist die Möglichkeit sich einen Demoaccount zu erstellen um sich mal mit dem System vertraut zu machen. Da ich über keinen aktiven Account verfüge, habe ich für dieses kurze Review lediglich solch einen Demoaccount erstellt.

Das Interface funktioniert eigentlich genau gleich wie bei LeadPages. Man klickt auf ein Element und kann dies nachher in der linken Sidebar ändern. Ausser dem Design ist mir hier eigentlich nichts aufgefallen was Megaphone von LeadPages unterscheidet.

Bilder zu Megaphone:

Landing Pages erstellen mit unbounce

unbounce-logo

Das nächste Tool kommt aus Canada und ist wohl das umfangreichste Tool im Vergleich. Ich selber nutze unbounce regelmässig und könnte ohne nicht mehr auskommen. Vor allem im Bezug mit AdWords oder Facebook Kampagnen lässt sich unbounce hervorragend einsetzen.

Unbounce ist das komplette Gegenteil von LeadPages und Megaphone, denn du kannst sowohl aus einem breiten Sortiment an vorgefertigten Templates als auch mit einer komplett leeren Vorlage beginnen. Seit neuestem kann man auch unbounce Templates via Themeforest kaufen. Wer also keine Lust auf einen kompletten Neuanfang hat und sich mit den hauseigenen Templates nicht so richtig anfreunden kann, der findet mit Sicherheit ein hübsches Template auf Themeforst.

Auch unbounce arbeitet sehr ähnlich wie LeadPages und Co., jedoch auf einer professionelleren Schiene. Du kannst in deinem Template Bereiche editieren, verschieben oder sogar löschen und geniesst daher viel mehr Freiheit bei der Gestaltung der Landing Page.

Das Dashboard von unbounce ist hervorragend und sehr übersichtlich aufgebaut. Pro Projekt lassen sich eine unlimitierte Anzahl an Landing Pages erstellen. Unbounce glänzt aber nicht nur in Sachen Laning Page Erstellung, sondern bietet darüber hinaus noch eine integrierte A/B Testing Funktion an. Ich mag diese um Längen besser als die von LeadPages. Ich kann es nicht wirklich begründen aber das Tracking ist bei unbounce irgendwie viel genauer.

Was für unbounce spricht:

  • Sehr einfacher, intuitiver Editor
  • Sehr hübsche und grosse Auswahl an Templates
  • Komplette Freiheit bei der Gestaltung
  • Eignet sich hervorragend für Kundenprojekte (eigene Logins für Kunden inkl. Branding möglich)
  • Integrierte A/B Test Funktion
  • Landing Pages lassen sich auf eigene Domains binden (via CNAME)
  • Landing Pages lassen sich gruppieren für eine bessere Übersicht
  • Alle Pages lassen sich duplizieren
  • Nutzung von eigenem Javascript und CSS Code möglich
  • Viele E-Mail Marketinganbieter verfügbar (AWeber, MailChimp, Infusionsoft, Salesforce, HubSpot, Zoho, Constant Contact u.v.m)
  • Sehr gute Knowledge Base und Tutorials für die erfolgreiche Benutzung von unbounce

Was gegen unbounce spricht:

  • Hoher Preis im Vergleich zu den anderen Anbieter
  • Bisschen komplizierterer Einstieg da einfach mehr Features vorhanden sind
  • Zusätzliche Domains und User kosten zusätzlich
  • Keine nativen responsive Templates

Wer solide, richtig gute und schöne Landing Pages erstellen möchte, dennoch aber auf integrierte A/B Tests und weitere nette Funktionen nicht verzichten kann, dem lege ich unbounce ans Herz. Einmal damit angefangen wirst du unbounce zu schätzen wissen, vor allem die Flexbilität und der Einsatz für Kundenprojekte ist der Hammer.

Bilder zu Unbounce:

Landing Pages erstellen mit OptimizePress2

optimizepress-logo

Über OptimizePress hab ich schon sehr viele verschiedene Meinungen gehört. Ich kenne Affiliates die schwören drauf, andere widerum sind nicht wirklich happy mit dem Tool. Ich kenne nur die erste Version von OptimizePress und von der war ich persönlich nicht sehr angetan. Für mich war alles „too much“ und nicht geradlinig aufgebaut. Das Interface war schrecklich und mit den ganzen globalen sowie auf Seiten/Post basierenden Einstellungen war ich wohl schlicht und einfach überfordert.

Wenn ich das Video von OptimizePress richtig interpretiere, dann handelt es sich um eine Art Mischung zwischen LeadPages sowie unbounce, basierend auf WordPress. Und genau hier habe ich schon Horrorstories in Sachen Hacking gelesen. Ich habe hierzu keine Recherchen betrieben oder so daher betrachte ich solche Aussagen auch immer sehr kritisch. Wer weiss ob es wirklich an OP2 gelegen hat und nicht einfach an seinem sehr schwachen Adminkennwort?

Naja anyways, OptimizePress2 sieht für mich nach einem sehr hochwertigen Produkt aus. Auch die vielen verschiedenen Elemente mit welchen sich super schöne Landing Pages erstellen lassen, tragen dazu bei. Egal ob Salespage, Opt-In Seite, komplette Verkaufstrichter oder gar Membership basierte Projekte, mit OP2 lassen sich diese in gewohnter WordPress Manier erstellen.

Ich denke für Leute die mit WordPress arbeiten sind mit OP2 sicherlich perfekt bedient. Müssen aber zur Kenntniss nehmen, dass bei selbst gehosteten Projekten die Ladezeiten eine enorm wichtige Rolle spielen. LeadPages z.B nutzt die Google CDN und Unbounce nutzt Amazon CloudFront um die Ladezeiten zu beschleunigen.

Bilder zu OptimizePress2:

Landing Pages erstellen mit Click Funnels

clickfunnels-logo

Click Funnels ist der absolute Neuling unter den bisherigen Landing Page Tools. Es ist seitk napp 5 Monaten auf dem Markt und erfreut sich bereits grosser Beliebtheit. Ein ausführliches Review über Click Funnels hab ich bereits abgetippt. Click Funnels ist eigentlich nicht primär nur ein Landing Page Creator, sondern es lassen sich damit komplette Verkaufstrichter mit wenigen Mausklicks bewerkstelligen.

Meiner Meinung nach, ist Click Funnels das flexibelste System, da es absolut keine Rolle spielt ob ein Template genutzt wird, oder die Seite komplett neu erstellt wird, diese stets responsiv sind. Top.

Mit einem minimalen Zeitaufwand lassen sich Verkaufstrichter der Konkurrenz erstellen, Zahlungsanbieter einbinden und sogar komplette Membership Seiten erstellen. Wer also auf der Suche nach einem „All-In-One“ Tool für Landing Pages (Squeeze Pages, Webinar Pages uvm.) ist, der wird mit Click Funnels seine wahre Freude haben.

Was für Click Funnels spricht:

  • Flexibler Drag&Drop Editor, nicht gebunden an Templates
  • Integration vieler Zahlungsanbieter (STRIPE, InfusionSoft, Taxamo, ClickBank etc.)
  • Erstellung kompletter Verkaufstrichter möglich
  • Templates für Membership sowie Webinar Seiten
  • Nutzung eigener Domains für einen Branding Effekt
  • A/B Splittesting integriert
  • Integrierter Autoresponder
  • Account kann für $9/Monat „geparked“ werden, dh. Subdomain bleibt vorhanden
  • Wöchentlich neue Features

Was gegen Click Funnels spricht:

  • Monatliche Kosten ab $97
  • Verfügbt noch über Babykrankheiten
  • Keine direkte Anbindung an Klick-Tipp (Custom HTML Form funktioniert aber)

Fazit und Empfehlung

Ich hoffe mit diesem kleinen Review über vier sehr populäre Landing Page Tools dem einen oder anderen bei der Kaufentscheidung geholfen zu haben. Solltest du noch Fragen haben, dann poste diese bitte gleich als Kommentar.

Meine persönliche Rangliste der vier vorgestellten Tools:

  1. Click Funnels: Hier klickem um die Click Funnels Seite zu öffnen
  2. Unbounce: Hier klickem um die Unbounce Seite zu öffnen
  3. LeadPages: Hier klicken um die LeadPages Seite zu öffnen
  4. OptimizePress2: Hier klickem um die OptimizePress Seite zu öffnen
  5. Megaphone: Hier klicken um die Megaphone Webseite zu öffnen