Wie du mit einem (noch) unbekannten Plugin „bouncende“ Besucher auf deiner Seite doch noch in Kunden verwandeln kannst!

Jeder Webmaster hat dieses Problem, unternimmt jedoch selten bis gar nie was dagegen, bzw. denkt nicht weiter darüber nach. Die Rede ist von dem ganzen „Bounce Traffic“. Was heisst Bounce Traffic genau? Gemeint sind Besucher, welche via dem „Zurück“ Button von deiner Seite, meist innerhalb kurzer Zeit wieder abspringen (bouncen), da sie nicht das vorgefunden haben, was sie eigentlich vermutet haben.

Bisher war es praktisch unmöglich diesen Traffic erneut abzugreifen, geschweige denn zu monetarisieren.

Wie funktioniert Bounce Booster?

Bounce Booster kann anhand der Browser History erkennen, ob ein Benutzer über den „Zurück“ Button deine Seite verlassen möchte. Und sollte dies der Fall sein, dann klinkt sich Bounce Booster ein und wird aktiv. Und genau hier hast du die Möglichkeiten einzugreifen und den Benutzer auf eine andere URL oder einer zweiten Landing Page umzuleiten!

Eigentlich funktioniert Bounce Booster ähnlich wie ein Exit Intent Popup, jedoch dass der User nie ein Popup sieht 😉 Denn bei einem Popup muss der User erst selbst wieder aktiv werden und entweder er klick oder dann halt eben nicht…

Welche Vorteile bietet Bounce Booster?

Der grösste Vorteil den ich hier sehe ist, dass der Benutzer ohne sein eigenes Dazutun direkt auf eine von mir definierten Seite umgeleitet wird. Sei dies bei einem Produkteverkauf auf eine zweite Verkaufsseite mit Rabatt oder auf einen ähnlichen Blogpost oder direkt auf eine von mir eingerichteten Google Custom Search 😉

Desweiteren lassen sich diese Regeln auf Seiten oder Beitragsebene einstellen, was schon sehr, sehr nett ist. Somit hast du nämlich die perfekte Lösung um themenrelevante Regeln bzw. Umleitungen zu definieren. Weiterführend sei hier noch vermerkt, dass Bounce Booster auch eine Rotation von URL's erlaubt und du somit quasi ein Splittesting betreiben kannst – HAMMER!

Screenshot von Bounce Booster

bounce-booster-wordpress-plugin

Was du mit dem Bounce Booster WordPress Plugin alles machen kannst

Nachfolgend findest du jeweils eine kurze Erklärung zu den verschiedenen Features. Soweit möglich, füge ich jeweils meine eigenen Erfahrungen hinzu.

Segmentierung der Besucher nach Herkunft

Nein hierbei ist nicht das Land oder Stadt gemeint, sondern der Referrer, also die Seite bzw. URL von welcher der Besucher auf deine Seite gelangt ist. Bounce Booster bietet neben einer Standard Umleitung (welche greift falls keine der Regeln zutrifft), auch das exakte Weiterleiten für vorgegebene Referrer. Diese wären:

  • Suchmaschinen (Google, Bing und Yahoo)
  • Soziale Neztwerke (Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Tumblr sowie Instagram)

Beispiel: Kommt also ein Besucher von Facebook auf deine Seite und klickt auf den „Zurück“ Button, dann greift die Regel welche unter Facebook hinzugefügt wurde. Ist dort keine Regel definiert, greift die globale Regel welche ganz oben bei den Plugineinstellungen eingetragen wurde.

Globale Regel(n) definieren

Wie eben erwähnt, bietet das Plugin die Möglichkeit globale Regeln zu aktivieren oder zu deaktivieren. Hast du also global aktiviert und keine speziellen URLs bei den verschiedenen Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken eingetragen, dann werden alle Benutzer auf die URL geleitet, welche unter den globalen Einstellungen definiert wurden.

Beispiel: Ein Benutzer klickt auf einen Link in deiner YouTube Beschreibung und erreicht deine Seite. Auf dieser Seite ist jetzt jedoch keine Seitenspezifische Regel definiert, dafür hast du eine Regel in den globalen Einstellungen für YouTube hinterlegt (z.B Umleitung auf ein anders YouTube Video von dir). Klickt der User jetzt auf den „Zurück“ Button, dann greift die globale Einstellung unter YouTube und der User wird auf das zweite Video geleitet.

Regeln auf Beitrags- und Seitenebenen einstellbar

Anhand den Regeln auf Beitrags- oder Seitenebene kannst du die globalen Einstellungen quasi überschreiben und für einzelne Seiten oder Beiträge deine eigenen Regeln definieren. Diese Regeln gilten dann explizit nur dann, wenn der Benutzer auf der Seite oder dem Beitrag landet, auf welchem du eine Regel definiert hast.

Beispiel: Du schaltest Google AdWords Anzeigen und leitest den Benutzer auf einen Blogpost von dir. In diesem Beitrag hast du eine Regel definiert, welche den Benutzer beim „Zurück“ Klick auf eine zweite Landing Page mit Rabattgutschein leitet.

Splittesting bzw. Rotation mehrerer URLs

Ein weiteres sehr nützliches Feature ist die Unterstützung von mehreren URLs. Das heisst, du kannst den Benutzer nicht nur auf eine von dir bestimmte URL schicken, sondern mehrere gleichzeitig in Rotation nutzen. Dies ist insofern nützlich, wenn du als Bounce URL verschiedenen Landing Pages testen möchtest.

Es sei hier jedoch angemerkt, dass Bounce Booster keine Gewichtung dieser URLs zulässt. Es ist also nicht möglich, eine URL von weiteren, per Prozentsatz mehr Traffic zukommen zu lassen. Bounce Booster rotatiert einfach durch die vorhanden URLs, das wars.

Wo kann Bounce Booster eingesetzt werden?

Es gibt einige Szenarien womit man Bounce Booster erfolgreich einsetzen kann.

Für Blogger

Leite Bouncer von deinem Blogpost auf ein thematisch anderen Beitrag oder direkt auf einen Shop via Affiliatelink.

Für Online-Shopbetreiber

Schicke abspringende User auf eine Landing Page und biete einen 10% Rabattgutschein für den Einkauf an.

Für Webseitenbetreiber

  • Leite User z.B auf eine kurze Umfrage um festzustellen, weshalb der Benutzer abspringen wollte.
  • Schicke die User auf deine Facebook/Twitter oder YouTube Seite sofern sie bereits von einem sozialen Netzwerk kommen
  • Erstelle anhand der Google Custom Search eine Seite und schicke die User auf deine „eigene Google Suchseite“ und verdiene direkt an den Suchanfragen mit

Fazit

Meiner Ansicht nach ein klasse Plugin für all jene Marketers, welche den Bounce Traffic noch abfangen und erneut versuchen möchten diese User in Kunden zu verwandeln. Anhand der Referrer-Segmentierung lassen sich recht ausgeklügelte Strategien entwickeln um den Bounce Traffic auf themenrelevante Landing Pages zu senden. Smart!

Einziger Nachteil des Plugins ist das „Zerstören“ der zurück Funktion. Was ich damit meine ist, dass der User keine Chance mehr hat deine Seite zu verlassen (ausser mit einem Klick auf Tab schliessen). Je nach Traffic macht es Sinn, dem Benutzer einen Link zurück zu Google, Facebook oder woher er auch immer gekommen ist, auf der Bounce Seite anzubieten, dmait der Benutzer nicht allzu verstört bzw. verärgert ist.

Auch wenn die Preise relativ hoch sind für ein solches WordPress Plugin, bietet Bounce Booster genügend Funktionen und Methoden um das investierte Geld sehr schnell wieder zu amortisieren. Zudem kostet dich der abspringende Traffic schlussendlich weitaus mehr, als der Kauf von Bounce Booster…

Egal ob du ein normaler Webseiten- oder Online-Shop Betreiber, Affiliate oder Online Marketer bist, sofern du WordPress im Einsatz hast, empfehle ich dir den Bounce Traffic mit Bounce Booster zu monetarisieren.

Kurzfassung
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Bewertetes Produkt
Bounce Booster
Bewertung
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